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Unsere Geschichte

Ein America’s-Cup-Sieg mit einer Sekunde Vorsprung...

Nach dem wohl spannendsten Matchrace aller Zeiten gewann Alinghi am 3. Juli 2007 in Valencia den 32. America’s Cup gegen die alten Rivalen von Emirates Team New Zealand mit 5:2. Der letzte und entscheidende Match wurde mit nur gerade einer Sekunde Vorsprung entschieden! Damit trugen sich die Schweiz und Alinghi neben den USA und Neuseeland als mehrfache America’s-Cup-Sieger in die Geschichtsbücher ein.

Die Gegenwart

Alinghis Vision für den 33. America’s Cup war es „einen noch grossartigeren Sportanlass mit einer aufregenden neuen Bootsklasse, der AC90, zu schaffen und so auf dem Erfolg der 32. Austragung aufzubauen“. Der Prozess, bei dem es gilt, einen Challenger of Record zu akzeptieren, ein Protokoll zu präsentieren, eine neue Klassenregel und die Wettbewerbs- und Event-Richtlinien mit den eingeschriebenen Herausforderern aufzusetzen, war schon weit fortgeschritten, als BMW Oracle Racing und der Golden Gate Yacht Club einen Rechtsstreit lostraten, der den 33. America’s Cup mit mehreren Herausforderern im Jahr 2009 verunmöglichte. Die Société Nautique de Genève, vertreten durch Alinghi, hatte den spanischen Club Náutico Español de Vela in gutem Glauben als Challenger of Record akzeptiert und das amerikanische Team nutzte sofort das juristische Hintertürchen. Über den Rechtsweg versuchen sie konsequent, sich einen Platz im America’s-Cup-Match zu erzwingen – etwas, die sie auf dem Wasser noch nie geschafft haben.

Ein Blick in die Zukunft

Während sich die SNG jüngst gezwungen sah, beim New York Supreme Court Berufung einzulegen, um die gerichtliche Auseinandersetzung zu beschleunigen und die Rechtmässigkeit von CNEV ebenso wie GGYC als Challenger of Record anzusprechen, kehrt das Team zur Normalität zurück und konzentriert sich wieder ganz auf den Sport. „Ich setze mich 100% dafür ein, für den 33. America’s Cup zu kämpfen und unseren Titel erneut zu verteidigen“, sagt Alinghi-Präsident Ernesto Bertarelli. Um dies tun zu können, müssen allerdings zwei wichtige Voraussetzungen gegeben sein, die ganz vom Rechtssystem oder von BMW Oracle Racing abhängen: das Datum des Events (2009 falls Alinghi vor Gericht Recht bekommt) und die Zertifikatspapiere von GGYC. Nur so weiss der Titelverteidiger, was für ein Boot für die Verteidigung des Cups zu bauen ist, falls entschieden wird, dass der GGYC der rechtmässige Herausforderer ist.

In der Zwischenzeit arbeitet das Designteam an einem Mehrrümpfer für den 33. America’s Cup und das Segelteam fokussiert sich sowohl auf die Mehrrümpfer als auch auf die Grand-Prix-Einrümpfer, um sicherzustellen, dass Alinghi auf alle Eventualitäten vorbereitet ist. Sie sind auf der VX40-Tour, segeln auf D35 in der Schweiz und sind als Crewmitglieder auf Neville Crichtons Alfa Romeo und Dan Meyers Vrolijk 66 Numbers aktiv. „Für die Jungs, die wir nach all der Unsicherheit seit dem Sieg 2007 weiter beschäftigen konnten, haben wir für dieses Jahr ein recht umfassendes Segelprogramm zusammengestellt“, sagt Brad Butterworth. „Wir freuen uns, wieder aufs Wasser zu gehen und Rennen zu segeln.“

Wie alles begann

Alinghi wurde 2000 gegründet und gewann bei seiner Cup-Premiere am 2. März 2003 den 31. America’s Cup in Auckland mit einem unglaublichen 5:0-Sieg gegen Team New Zealand. Der Cup kehrte zum ersten Mal seit dem Eröffnungsrennen 1851 nach Europa zurück. Die darauf folgende 32. Kampagne gilt gemeinhin als das grösste America’s-Cup-Spektakel der Geschichte – mit vier Jahren Wettkampf, zwölf Teams von fünf Kontinenten, mehr als 6.4 Millionen Live-Zuschauern und insgesamt mehr als 4.2 Milliarden TV-Zuschauern.

GÄSTEBUCH

Land: Italy

I migliori e più sinceri auguri di Buon Natale e Felice Anno Nuovo ad Alinghi e a tutti i nuovi sfidanti. Viva la Vela!

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